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14.02.2001 Allergie-Impfung - Was ist das?


  • Als Allergie-Impfung, Hyposensibilisierung oder spezifische Immuntherapie bezeichnet man die bisher einzige ursächliche Therapie gegen allergische Atemwegserkrankungen.
  • Mit der Allergie-Impfung werden Allergiker durch langsam ansteigende Dosierungen eines Allergen-Präparates unempfindlich gegen die Allergieauslöser gemacht.
  • Die Allergie-Impfung wird in der Regel bei einem allergologisch ausgebildeten Facharzt durchgeführt.
  • Es können Heuschnupfen und allergisches Asthma, ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare und bestimmte Schimmelpilze sowie Allergien auf Insektengifte behandelt werden.
  • Durch moderne molekular standardisierte Allergen-Präparate konnte der Erfolg der Immuntherapie deutlich gesteigert werden. Die Erfolgsraten liegen etwa bei 90 Prozent, im Falle einer Insektengift-Allergie sogar bei nahezu 100 Prozent.
  • Durch die Allergie-Impfung bessern sich die Symptome, und die Patienten benötigen sehr viel weniger Medikamente. Die Lebensqualität verbessert sich deutlich.
  • Mit der Allergie-Impfung kann das Auftreten weiterer Allergien verhindert werden. Vor allem bei allergiekranken Kindern kann mit dieser Therapie darüber hinaus das Asthmarisiko stark herabgesetzt werden. Somit wirkt die Allergie-Impfung auch vorbeugend.
  • Sonderformen der üblicherweise drei Jahre dauernden Allergie-Impfung sind die Kurzzeit-Immuntherapie und die sogenannte sublinguale Immuntherapie, bei der die Allergen-Präparate oral verabreicht werden.

Quelle: Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) und Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI)

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