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02.05.2003 Dieselkraftstoff: Die unterschätzte Gefahr


Dieselruß entsteht bei der Verbrennung von Dieselkraftstoff und durch den Reifenabrieb von Autos und LKW. Die winzigen, in der Luft schwebenden Rußpartikel sind gefährlich, weil sie beim Einatmen sehr tief bis in die feinsten Verästelungen der Lunge gelangen und dort die Lungenfunktion beeinträchtigen. Dieselruß scheint für Patienten mit Pollenasthma besonders gefährlich zu sein, weil Pollenallergene an den Rußpartikeln haften bleiben und mit diesen verstärkt eingeatmet werden. "Vor allem Kinder sind stark gefährdet, weil die Abgaskonzentration in ihrer Nasenhöhe besonders groß ist und Kinderlungen empfindlicher sind", warnt Professor Dr. Gerhard Schultze-Werninghaus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI). Er rät Asthmakranken, in Gebieten mit hohem Verkehrsaufkommen sorgfältig auf eine Verschlimmerung der Symptome zu achten und die regelmäßige Einnahme ihrer Asthmamedikamente auf keinen Fall zu vergessen. Bei Pollenasthma empfehlen Allergologen außerdem eine spezifische Immuntherapie. Vor allem im Anfangsstadium kann allergisches Asthma damit langfristig gebessert oder im günstigsten Fall sogar geheilt werden.

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