Pressearchiv

29.05.2002 Histaminunverträglichkeit


Histamin wird in unserem Körper gebildet. Außerdem ist es ein natürlicher Bestandteil vieler Lebensmittel. Fisch, Käse, Salami, Sauerkraut, Rotwein und Bier enthalten beispielsweise viel davon. Normalerweise sorgt ein Mechanismus im Darm dafür, dass das Histamin abgebaut wird. Es gibt aber Menschen, bei denen das Enzym (Diaminoxidase), das Histamin verstoffwechselt, nicht richtig arbeitet, oder nicht genügend vorhanden ist. Wer mehr Histamin aufnimmt, als sein Abbausystem verarbeiten kann, bekommt Probleme. Der erhöhte Histaminspiegel im Blut verursacht Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautrötungen, Juckreiz, verstopfte oder laufende Nase. Auch Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall, Atemnot und Asthmaanfälle können auftreten. Die Histaminunverträglichkeit wird daher mit vielen Erkrankungen verwechselt. "Für die Patienten bedeutet das oftmals viele unergiebige Arztbesuche und monatelanges Leiden", betont Professor Thomas Fuchs, Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (ÄDA).

Abdruck bei Angabe der o.g. Quelle honorarfrei Belegexemplar erbeten.

Für die Bild-Bestellung sowie weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Pressekontakt ÄDA / DGAI
Dr. Petra von der Lage
Bodelschwinghstraße 17
22337 Hamburg
Tel.: 0 40 / 50 71 13 30
Fax: 0 40 / 59 18 45


INTERNER BEREICH

Mitglied werden

Aufnahmeantrag [PDF]
Satzung

Allergo-Journal

Online-Archiv

Das Allergo Journal ist Organ des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen. Der Bezug des Journals ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.