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22.02.2002 Praktische Tipps für Pollenallergiker


Sobald die Temperaturen von zehn auf 15 Grad steigen, beginnt die Leidenszeit für die rund zwölf Millionen Pollen-Allergiker in Deutschland. Eine spezifische Immuntherapie (Allergie-Impfung) mit molekular standardisierten Allergen-Präparaten kann unempfindlich gegen die Pollen machen. Die Erfolgsrate liegt beim Heuschnupfen bei 90 Prozent. Doch nur rund 15 Prozent der Allergiker nutzen diese Therapieform.

Eine frühzeitige Behandlung des Heuschnupfens ist aber nicht nur zur Linderung der Symptome wichtig. Bei 40 Prozent der Pollen-Allergiker entwickelt sich nach etwa acht Jahren ein chronisches Asthma bronchiale. Die spezifische Immuntherapie ist nach Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation die einzige kausale Therapie, die eine Verschlimmerung vom Heuschnupfen zum allergischen Asthma verhindern kann. Pollen-Allergiker sollten möglichst einen Allergologen aufsuchen. Er kann eine gezielte Diagnostik durchführen, Medikamente zur Linderung der Beschwerden verordnen und feststellen, ob sich im Herbst eine Allergie-Impfung empfiehlt. Während der Pollensaison sollten Heuschnupfen-Patienten versuchen, die Allergene zu meiden.

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