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22.02.2002 Verlängerung der Pollensaison in Europa


Mehr als zwölf Millionen Bundesbürger leiden jedes Jahr an Heuschnupfen. Eine österreichische Arbeitsgruppe hat jetzt über 20.000 Jahresberichte des Europäischen Pollenflug-Netzwerks (EPI) zum Pollenflug verschiedener Pflanzen untersucht. Das Ergebnis: Beginn und Höhepunkt der Pollensaison von Frühblühern wie Hasel, Erle und Weide haben sich in den letzten 25 Jahre um durchschnittlich 20 Tage nach vorn verschoben. Gleichzeitig hat sich die Pollensaison für Gräser, Kräuter und Bäume, die zwischen März und Mai blühen, ausgedehnt. Vor allem Eschen, Birken, Eichen, Buchen, Platanen und Linden blühen länger.

Der rechtzeitige Gang zum Allergologen, der eine adäquate Diagnostik und Therapie durchführt, ist die Voraussetzung für Heuschnupfen-Patienten, sich auf einen veränderten Pollenflugkalender in Europa effektiv einzustellen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt die spezifische Immuntherapie (Allergie-Impfung) als einzige kausale Therapie bei allergischer Rhinitis und Asthma. Durch eine rechtzeitige Immuntherapie können Neusensibilisierungen verhindert und die Symptome langfristig reduziert werden. Außerdem lässt sich durch eine spezifische Immuntherapie mit modernen, molekular standardisierten Allergen-Präparaten der so genannte Etagenwechsel zum Asthma bronchiale verhindern.

  • Quelle: European Pollen Information (EPI)

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