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29.10.2001 Neue Perspektiven in der Behandlung von Asthma


An der "Volkskrankheit" Asthma litten in den Jahren 1997/98 6,1% der westdeutschen Erwachsenen. Bei Kindern ist Asthma bronchiale die häufigste chronische Erkrankung überhaupt. Etwa 10% sind bereits erkrankt - mit steigender Tendenz.

In frühen Asthmastadien gewinnt die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) mit modernen, molekular standardisierten Allergenpräparaten zunehmend an Bedeutung. Sie bewirkt, dass das Immunsystem gegenüber den Asthma auslösenden Allergenen toleranter wird. Neue Perspektiven in der Behandlung von Asthma zeichnen sich durch immunmodulatorische Therapien ab. Bei der Behandlung von schwerem Asthma scheint die selektive Hemmung der Asthma auslösenden Prozesse durch Interferon ein vielversprechender Ansatz. Im Forschungsstadium befindet sich außerdem eine Therapiestrategie, in der die Aktivität von Eosinophilen, das sind bestimmte, bei allergischen Reaktionen beteiligte weiße Blutkörperchen, gehemmt werden.

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