Pressearchiv

29.10.2001 Birkenpollen: Ein Entkommen ist nicht möglich


Heuschnupfen-Patienten haben kaum eine Chance, allergieauslösenden Pollen zu entgehen. Birkenpollen verteilen sich in höheren Luftschichten und sinken erst in einem Umkreis von bis zu 500 m zu Boden. Roggenpollen können sogar bis zu 100 Kilometer weit fliegen. Eine Umgestaltung des Gartens macht bei Pollenallergikern nur zu einem gewissen Grad Sinn. Allergene Kräuter wie Beifuß oder Wegerich sollten möglichst noch vor der Blüte entfernt werden. Auch Hecken aus Liguster und Hainbuchen sowie Thuja und Scheinzypressen können Heuschnupfen-Patienten Probleme bereiten. Besser geeignet sind meist Pflanzen, die von Insekten bestäubt werden und ihre Pollen nicht mit dem Wind verbreiten.

Das Leben von Hobbygärtnern kann jedoch auch eine Insektengift- oder eine Kontaktallergie auf bestimmte Pflanzeninhaltsstoffe erschweren. Bei Heuschnupfen und anderen Allergien ist der Besuch eines Allergologen unumgänglich. Eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) mit modernen, molekular standardisierten Allergenpräparaten hat sich bei der Behandlung von Heuschnupfen als sehr erfolgreich erwiesen. Mit dieser Therapie sollten die Patienten möglichst im Herbst beginnen.

Abdruck bei Angabe der Quelle "ALK-SCHERAX" honorarfrei, Belegexemplar erbeten.

Für die Bild-Bestellung sowie weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Pressekontakt ÄDA / DGAI
Dr. Petra von der Lage
Bodelschwinghstraße 17
22337 Hamburg
Tel.: 0 40 / 50 71 13 30
Fax: 0 40 / 59 18 45