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06.07.2001 Wespe


Für Menschen, die gegen Substanzen im Gift von Bienen oder Wespen allergisch sind, kann jeder Stich lebensgefährlich sein. Sie reagieren innerhalb weniger Minuten nach einem Stich mit Schweißausbrüchen, Atemnot, Schwindel oder Übelkeit. Schlimmstenfalls kommt es zu einem anaphylaktischen Schock mit Bewusstlosigkeit und Atem- bzw. Kreislaufstillstand. Ohne sofortige ärztliche Behandlung kann dieser "Allergieschock" tödlich enden. Bis zu vier Prozent der Deutschen (3,3 Millionen Bundesbürger) sind von einer Insektengift-Allergie betroffen, und mehr als 3.000 Insektengift-Allergiker müssen pro Jahr von einem Notarzt versorgt werden. Das Statistische Bundesamt verzeichnete im Jahr 1999 insgesamt 21 Todesfälle durch Insektenstiche, die Dunkelziffer liegt jedoch weit höher. Der Ärzteverband Deutscher Allergologen und die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie raten bei Verdacht auf Insektenstich-Allergie unbedingt einen allergologisch geschulten Facharzt aufzusuchen. In der Regel ist eine spezifische Immuntherapie notwendig, mit der das Immunsystem gegen Insektengifte unempfindlich gemacht werden kann. Die Behandlung dauert in der Regel drei bis fünf Jahre, und ihre Erfolgsrate liegt bei nahezu 100 Prozent.

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