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12.05.2001 Spezifische Immuntherapie: Das Übel "Allergie" an der Wurzel gepackt


Die spezifische Immuntherapie (Allergie-Impfung) ist zur Zeit die einzige kausale Therapie bei Typ-I-Allergien. Dabei werden die Allergieauslöser (Allergene) anfangs in langsam steigender Dosierungen unter die Haut gespritzt, bis eine Erhaltungsdosis erreicht ist. Diese Höchstdosis wird dann drei Jahre lang in Abständen von vier bis sechs Wochen gegeben. So hat der Organismus Zeit, eine Toleranz zu entwickeln - der Körper gewöhnt sich an den Allergieauslöser.

Schon nach einem Behandlungsjahr sind die Beschwerden der Patienten um 70 Prozent zurückgegangen. Nach etwa drei Jahren, in denen das Allergen verabreicht wurde, geht es fast allen Patienten wesentlich besser. Die Symptome haben sich im Vergleich zur Situation zu Beginn der Behandlung um mehr als 90 Prozent gebessert. Die Patienten reagieren kaum noch oder gar nicht mehr auf den allergieauslösenden Stoff. Der Verbrauch an zusätzlichen symptomatisch wirksamen Medikamenten reduziert sich oft schon im ersten Behandlungsjahr erheblich. Zudem kann die Allergie-Impfung der Entwicklung weiterer Allergien und der Ausbildung eines Asthma bronchiale vorbeugen. Auch die Lebensqualität der Patienten wird durch die Therapie entscheidend verbessert. Keine andere Behandlung bietet den Patienten die Aussicht auf eine dauerhafte Besserung ihrer Erkrankung.

  • Grafik: ALK SCHERAX Arzneimittel GmbH

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