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02.04.2006 Stufenplan der Heuschnupfen-Therapie


Diagnosebestätigung bei einem auf Allergien spezialisierten Arzt

1. Krankengeschichte
2. Untersuchung
3. Allergietest
4. Adäquate Therapie

Ursächliche Behandlung

1. Meiden der allergieauslösenden Pollen

  • Pollenflugvorhersage: evtl. weniger ins Freie gehen
  • Fenster vor allem nachts schließen
  • Haare vor dem Zubettgehen waschen
  • Kleider nicht im Schlafzimmer ausziehen
  • Pollenschutzgitter an den Fenstern
  • Pollenfilter im Auto

2. Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) nach der Pollensaison beginnen

Medikamentöse Therapie

1. Moderne Antihistaminika

  • Langzeiteinnahme bei stärkeren Beschwerden wirksamer als Einnahme nur bei Symptomen
  • im Bedarfsfall zusätzlich Antihistaminika in Form von Nasensprays oder Augentropfen

2. Kortison-haltige Nasensprays bzw. Augentropfen

  • bei stärkerem Heuschnupfen wirksamer als Antihistaminika
  • Wirkung tritt etwas verzögert ein
  • Kortisonangst" ist bei der lokalen Anwendung unbegründet

3. Mastzellstabilisatoren (Cromone: DNCG und Nedocromil)

  • weniger wirksam als Antihistaminika und Kortison-haltige Nasensprays

4. Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten

  • werden manchmal zusätzlich zu anderen Präparaten verordnet

5. Sympathomimetika

  • abschwellend wirkende Nasentropfen sollten maximal 10 Tage angewendet werden


Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.
Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:
Pressekontakt ÄDA / DGAKI
Dr. Petra von der Lage
Bodelschwinghstraße 17
22337 Hamburg
Tel.: 0 40 / 50 71 13 30
Fax: 0 40 / 59 18 45
 


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